Ein Leben beginnt
Soni Wolf wird am 19. September in Deutschland geboren. Sie wächst später in Rhode Island auf.


Eine Pionierin. Eine Kämpferin. Eine Frau, deren Vermächtnis bis heute auf den Straßen der Welt weiterlebt.

Soni S. H. S. Wolf wurde am 19. September 1948 in Deutschland geboren. Als kleines Kind erhielt sie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und wuchs in Rhode Island auf.
Während des Vietnamkriegs diente sie als Sanitäterin bei der United States Air Force. Ihre Arbeit führte sie in ein Militärkrankenhaus in Texas.
Ende der 1970er-Jahre zog Soni nach San Francisco. Dort fand sie nicht nur eine Gemeinschaft, sondern eine Lebensaufgabe.
Sie half mit, DYKES ON BIKES® zu einer sichtbaren, selbstbewussten und international verbundenen Bewegung zu entwickeln.
Ihr Einsatz galt der Sichtbarkeit, der Selbstbestimmung und dem Zusammenhalt der Community.
Von Deutschland über Rhode Island nach San Francisco. Die wichtigsten Stationen einer außergewöhnlichen Geschichte.
Soni Wolf wird am 19. September in Deutschland geboren. Sie wächst später in Rhode Island auf.
Während des Vietnamkriegs dient sie als Sanitäterin in der US Air Force und versorgt Verwundete.
Rund 20 bis 25 lesbische Motorradfahrerinnen nehmen an der San Francisco Gay Freedom Day Parade teil. Daraus entwickelt sich eine weltbekannte Tradition.
Soni wird Teil von DYKES ON BIKES® und entwickelt sich zu einer der prägenden Persönlichkeiten der Organisation.
Im langjährigen Streit um die Markenrechte setzt Soni sich dafür ein, dass die Community den Namen DYKES ON BIKES® selbstbestimmt verwenden und schützen kann.
Die Sisters of Perpetual Indulgence würdigen Sonis Engagement. Sie wird außerdem für ihre Verdienste innerhalb der Organisation besonders geehrt.
Soni zieht sich aus ihren administrativen Aufgaben zurück. Der einzigartige Ehrentitel „Secretary Emeritus“ bleibt mit ihrem Namen verbunden.
Soni wird als Community Grand Marshal für die San Francisco Pride ausgewählt. Am 25. April verstirbt sie noch vor der Parade.
Soni wird posthum in die National LGBTQ Wall of Honor am historischen Stonewall Inn in New York aufgenommen.
Als DYKES ON BIKES® den Namen markenrechtlich schützen lassen wollte, stieß die Organisation zunächst auf Widerstand.
Der Begriff „Dyke“ war ursprünglich als abwertende Bezeichnung verwendet worden. Die Community hatte ihn jedoch bewusst zurückerobert – als Ausdruck von Stolz, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung.
Soni Wolf spielte als zentrale Zeugin im Markenrechtsverfahren eine bedeutende Rolle.
Dieser Einsatz steht beispielhaft für eine Überzeugung, die bis heute zu DYKES ON BIKES® gehört: Wir bestimmen selbst, wer wir sind und wofür unser Name steht.
Sonis Engagement hinterließ Spuren weit über die Motorrad-Community hinaus.
Würdigung ihres langjährigen Einsatzes für Aktivismus, gesellschaftliche Teilhabe und die LGBTQ+-Community.
Soni wird als Community Grand Marshal ausgewählt. Nach ihrem Tod wird ihrer bei der Pride-Parade gedacht.
Posthume Aufnahme in die Gedenkwand am Stonewall Inn in New York – anlässlich des 50. Jahrestags der Stonewall-Aufstände.
Über Jahrzehnte übernahm Soni Verantwortung für die San Francisco Dykes on Bikes®. Sie half, die Organisation zu festigen, neue Verbindungen aufzubauen und ihre Werte weiterzutragen.
In Anerkennung dieser außergewöhnlichen Verdienste erhielt sie den Titel „Secretary Emeritus“.
Das Mother Chapter erklärte, dass Soni die einzige Person bleiben werde, die diesen Ehrentitel trägt.
Soni Wolf hat dazu beigetragen, aus einer lokalen Gemeinschaft eine international sichtbare Bewegung zu formen.
Als DYKES ON BIKES® Rhein-Weser WMC sind wir Teil dieser Geschichte. Wir tragen die Werte von Sichtbarkeit, Solidarität, Stolz und gegenseitiger Unterstützung weiter.
Auf unseren Motorrädern. Auf unseren Straßen. In unserer Gemeinschaft.
Soni Wolf ist nicht mehr unter uns. Aber das, wofür sie eingestanden ist, fährt weiter.
DYKES ON BIKES® Rhein-Weser WMC
WOMEN'S MOTORCYCLE CONTINGENT